Friedens-Stupa Zalaszántó - Ungarn

Die bunten Gebetsfahnen hängen in den Bäumen rund um die weiße Friedens Stupa in Ungarn.

Der Duft von Räucherstäbchen stieg uns in die Nasen, die Gebetsfahnen wehten im warmen Wind und in der Ferne hörten wir  leise ein Windspiel. Vereinzelte Besucher spazierten still durch den Park und die über 30 Meter hohe weiße Stupa war schon von weitem zusehen. So fühlt sich Asien an! 

Das rote Eingangstor zur Fiedens Stupa muss durchschritten werden, um zum durch den bewaldeten Park zum Tempel zu gelangen.
Die kustvollen, runden Schnitzereien zieren das rote Eingangstor der Friedens Stupa.

Doch Moment! Wir haben zwar einen Trip nach Südostasien geplant, doch aktuell sind wir noch in Europa unterwegs. Tatsächlich findest du diesen Ort in Ungarn, nur circa 30 Minuten vom Plattensee entfernt. Der Bau des buddhistischen Tempels wurde von dem Mönch Jon, der gebürtig aus Südkorea stammt, initiiert und schließlich 1992 umgesetzt. Österreich, Ungarn und vor allem Südkorea beteiligten sich an den Kosten, der bis dahin größten Stupa Europas! Im Juni 1993 wurde der Bau außerdem feierlich vom Dalai Lama eingeweiht.

Die Bunten Gebetsfahnen zieren die Bäume rund um die Friedens Stupa in Ungarn.
Die drei Ebenen, die große weiße Kuppel und der kunstvolle Turm bilden die Friedens Stupa in Ungarn.

30 Meter hoch und mit einem Durchmesser von 24 Metern thront die Stupa auf einem kleinen Berg nahe des Ortes Zalaszántó. Von dort führt eine schmale Straße zu den beiden Parkplätzen. Wir wählten den unteren und bewältigten die kurze Strecke von einem Kilometer zum Eingang zu Fuß. Der Eintritt ist frei, in eine kleine Spendenbox in der Nähe der Stupa kann auf freiwilliger Basis ein Obolus entrichtet werden. Die Stupa ist in drei Ebenen unterteilt und kann jeweils umrundet werden. Auf der höchsten Ebene  findest du neben den Gebetsmühlen, die sich rund um die Stupa befinden, auch eine goldene Buddha-Statue, die aus Südkorea stammt.

Die bunten Gebetsfahnen versperren fast die Sicht auf die Friedens Stupa und den golden Buddha.
Der goldene Buddha sitzt auf der höchsten Ebene der Friedens Stupa in Ungarn und zeigt sich durch die bunten Gebetsfahnen.
Der sitzende, goldene Buddha bildet das Zentrum der Friedens Stupa.
Frau umrundet die Friedens Stupa in Ungarn und dreht die schwarzen Gebetsmühlen.

Etwas abseits der Stupa befindet sich außerdem ein Meditationsraum, der nur ohne Schuhe betreten werden darf. Vereinzelte Menschen saßen im Schneidersitz am Boden und sprachen stumm ihre Gebet oder meditierten. Unzählige Opfergaben in Form von Obst, Keksen und Räucherstäbchen stapelten sich in dem Raum der Stille. Und wenn du dich noch mit einigen der Dinge eindecken oder selbst etwas darreichen möchtest, dann findest du auf dem Gelände außerdem einen kleinen Shop, der Tee, Räucherstäbchen, Gebetsfahnen und vieles mehr verkauft. 

Die abgebrannten, roten Räucherstäbchen bei der Stupa zeugen von der Opferbereitschaft der Besucher.

Nach diesem kurzen Einblick in die fernöstliche Kultur wollten wir wieder in die Ungarische eintauchen. Ein paar Ziele am Plattensee hatten wir uns noch vorgenommen, wie zum Beispiel den Tafelberg Badacsony von Balaton!





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