Reiseplanung Kroatien


FÄHREN CRES / KRK


Im Allgemeinen verläuft die Fahrt mit der Fähre etwas hektisch, alles beginnt schon beim Ticketkauf. Man fährt die Straße zum Fährhafen und reiht sich in die Schlange wartender Autos ein. Dann heißt es erst einmal zu Fuß die Tickets am Schalter kaufen. Dieser befindet sich fast ganz unten am Fährhafen. Ihr müsst hier die Länge und das Gewicht eures Fahrzeugs, sowie die Personenanzahl angeben. Nach diesen Angaben wird der entsprechende Preis berechnet. Wenn ihr endlich ein Ticket habt, heißt das aber noch lange nicht, dass ihr auf die Fähre kommt. Zunächst muss gewartet werden bis das Schiff im Hafen anlegt und die übergesetzten Fahrzeuge den Anstieg ins Inselinnere gemeistert haben. Anschließend stopfen die Einweiser die Fähre zwar randvoll, aber nehmen keine Rücksicht auf noch wartende Autos. Also seid möglichst frühzeitig am Hafen, damit ihr sicher auf das Boot kommt. Ansonsten heißt es noch einmal eine Stunde warten. Die Überfahrt dauert dann ca. 20 Minuten und belohnt euch mit einem lauen Lüftchen, einer atemberaubenden Aussicht und schließlich den anstehenden Abenteuern auf neuem Grund. Die aktuellsten Fährzeiten und Preise könnt ihr hier nachlesen.


MAUT / VIGNETTE


In Kroatien sind fast alle Autobahnen, Tunnel und Pässe gebührenpflichtig, hier wird entweder eine feste Gebühr oder die gefahrenen Kilometer abgerechnet. Wer nicht genügend Bargeld zur Hand hat, kann mittlerweile auch bequem per Kreditkarte zahlen.

Achtung! Anders als in Österreich, geht es in Slowenien nicht nach dem Gewicht eures PKW's, sondern nach der Fahrzeughöhe an der vorderen Achse vom Boden aus gemessen. Unterteilt wird hier in die Klassen 2A und 2B, welche einen erheblichen Preisunterschied mit sich bringen. Unterschieden wird neben max. 1,30 m an der Vorderachse auch, ob es sich um ein Wohnmobil handelt, oder das Fahrzeug als Wohnmobil ausgebaut wurde. Diese erhalten immer die Klasse 2A. Nach ein paar Internetrecherchen haben wir uns für die Klasse 2A entschieden, obwohl wir über die zulässige Höhe kamen, waren wir davon überzeugt, dass die Regel "Wohnmobil / -ausbau" für uns gilt. Entscheidend sei hier, ob Schränke, Bett, etc. fest verbaut sind oder nicht. Je nachdem zählt man als Wohnmobil oder eben einfach als Auto. Doch es kam natürlich wie es kommen musste, wir wurden auf unserem Heimweg kontrolliert und ein Bußgeld von 150 € plus neuer Vignette waren fällig. Die eigentliche Strafe war 300 €, wenn allerdings direkt vor Ort bezahlt werden würde, halbierte sich die Strafe?! Begründung: "falsche" Vignette. Da wir in unseren Augen allerdings die richtige Vignette hatten, folgte ein hitziges Wortgefecht zwischen mir und dem Polizeibediensteten Igor. Lui hielt mich zum Glück zurück. Entweder hätte mir der 150 Kilo Koloss den Kopf abgerissen oder mich hinter schwedische Gardinen bugsiert. Nach ein paar Minuten Ärger und Stress, entschlossen wir uns zu zahlen und zuhause Einspruch gegen die Strafe einzulegen. Die Antwort auf die schriftliche Beschwerde war allerdings, dass wir außer einem festverbauten Schrank und Bett auch ein Waschbecken, Kühlschrank, Herd und Verriegelungen für Schranktüren und Schubläden benötigen würden. Also Augen auf beim Ticketkauf!


PACKLISTE


Für eine Reise durch Kroatien fallen einige Dinge an, die wir auf keinen Fall hätten missen wollen und die wir auch auf künftigen Reisen in Europa mitnehmen werden. In unserer Packliste findest du all diese kleinen und großen Dinge, die du für deinen Trip im Gepäck haben solltest! 


REISEZEIT


Die beste Reisezeit für das Balkanland sind die Monate Mai bis Oktober, denn zu dieser Jahreszeit herrscht ein mildes und warmes Klima, das sich ideal für eine Vielzahl an Tätigkeiten eignet, egal ob Aktiv- oder Badeurlaub. Kroatien kann aber durchaus das ganze Jahr über besucht werden. Neben den unzähligen Stränden lockt Kroatien außerdem mit einigen kleineren Skigebieten, also warum nicht mal seinen Skiurlaub dort verbringen? Wir persönlich waren im August in Kroatien unterwegs. Die Touristenzahlen an den einzelnen Reisezielen waren während unseres Aufenthaltes stets äußerst gering. Allerdings muss angemerkt werden, dass wir im Sommer 2020 dort waren und aufgrund der Corona-Pandemie viele den Sommerurlaub zu Hause verbrachten.


SPRACHE


Die Amtssprache ist Kroatisch, aber auch wenn ihr kein Wort dieser Sprache sprecht, so könnt ihr euch trotzdem verständigen. Viele Einheimische verstehen zum Teil sehr gut Deutsch oder Englisch und zur Not könnt ihr euch mit Händen und Füßen verständigen. Vor allem in Touristenorten braucht ihr keine Angst vor Verständigungsproblemen haben.


WÄHRUNG


Die offizielle Währung in Kroatien ist der Kuna (HRK). In vielen Hotels oder Geschäften ist es auch möglich mit Euro zu zahlen. In den ländlichen Regionen wird dieser allerdings nicht immer akzeptiert!

Wir nehmen auf unseren Reisen stets Bargeld in Euro mit, da wir unser Geld oft in sogenannten Wechselstuben eintauschen lassen. Hier solltest du ruhig verschiedene Anbieter vergleichen, denn zum Teil ist der Wechselkurs schon sehr unterschiedlich. Ein Euro entspricht ungefähr 7,5 Kuna. Wir heben aber auch regelmäßig mit unserer Kreditkarte Geld ab. Beim Abheben und Bezahlen mit der Kreditkarte musst du anfallende Gebühren beachten. Je nach Karte und Betrag wird ein gewisser Prozentsatz abgezogen. Hier lohnt sich eine gute Reisekreditkarte, mehr erfahrt ihr in unseren Beitrag Kreditkarte Weltreise.


VERKEHRSREGELN


Die allgemeinen Verkehrsregeln in Kroatien sind wie im deutschen Straßenverkehr. Damit bei deinem Urlaub keine unerwünschten zusätzlichen Kosten anfallen, findest du unten eine Aufstellung der allgemein geltenden Geschwindigkeitsbegrenzungen in Kroatien.

Geschwindigkeitsbegrenzung 50 in Kroatien.

Innerorts

Geschwindigkeitsbegrenzung 90 in Kroatien.

Außerorts

Geschwindigkeitsbegrenzung 130 in Kroatien.

Autobahn




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